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3D Druck Glossar

Hier finden Sie Erklärungen zu Begriffen rund um die Additive Fertigung.

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Additive Fertigungsverfahren, bei denen auf Basis von 3D Daten Objekte mittels eines 3D Druckers hergestellt werden.
Einen Überblick über unsere 3D Druck Verfahren finden Sie auf unseren Technologieseiten.

XML-basiertes Dateiformat für den 3D Druck, das speziell mit Blick auf die Additive Fertigung entwickelt wurde. Es enthält Informationen über Farbe, Textur und Material und ermöglicht es, 3D Modelle für eine Vielzahl von Anwendungen, Plattformen, Dienste und Drucker zu rendern

A

Bezeichnet Verfahren, bei denen Objekte aus 3D Daten Schicht für Schicht aus einem Ausgangsmaterial aufgebaut werden. Umgangssprachlich wird häufig die Bezeichnung 3D Druck verwendet. AM meint jedoch nicht nur den eigentlichen Druck, sondern den Gesamtprozess von einer 3D Druck optimierten Konstruktion über den Prototypenbau bis hin zur Serienfertigung mittels 3D Druck.
Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Überblicksseite.  

B

Vorgehen in der Additiven Fertigung, bei dem Bauteile, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren aus mehreren Einzelteilen gefertigt und montiert werden müssen, direkt als ein Teil konstruiert und produziert werden. Möglich ist das, da im 3D Druck auch komplexe Geometrien wie Überhänge und Kanäle in Bauteilen einfach umgesetzt werden können.

Kleinster Quader, in dem ein Bauteil Platz findet.

C

Hierbei wird das 3D Druck Bauteil in eine geschlossene Apparatur gehängt, in der Lösemittel verdampft wird. Der Lösemitteldampf führt zu Bauteilen mit glatten und homogenen Oberflächen, welche denen von Spritzgussbauteilen nahekommen.
Erfahren Sie, welche weiteren Möglichkeiten zur Oberflächennachbearbeitung von 3D Druck Bauteilen es gibt.

Automatisierter Prozess am Computer zur Erstellung von Designs, anstatt des Zeichnens von Hand. Bei diesen Designs kann es sich dabei sowohl um 2D Zeichnungen als auch um 3D Modelle handeln.

D

Methode und Fähigkeit, Bauteile und Produkte dür die Additive Fertigung mit 3D Druckern zu konstruieren oder umzugestalten, so dass diese günstiger, schneller und effektiver hergestellt werden können.
Mehr zu DfAM erfahren Sie in unserer Wissensdatenbank.

Möglichkeit, 3D gedruckte Bauteile druckdicht zu machen. Das Bauteil wird dabei in ein Dichtolbad getaucht, wodurch die Imprägnierung in die offenen Poren eindringt und diese zuverlässig verschließt.
Erfahren Sie, welche weiteren Möglichkeiten zur Oberflächennachbearbeitung von 3D Druck Bauteilen es gibt.

E

Kunststoffe, deren Erweichungstemperatur sich unterhalb der Raumtemperatur befindet. Sie sind formfest, aber elastisch, d.h. sie können sich bei Zug- und Druckbelastung verformen, finden aber danach wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Hauptanwendungsfelder für Elastomere sind u.a. Gummibänder, Dichtungen oder Reifen.

ESD, electrostatic discharge oder elektrostatische Entladung entsteht, wenn zwischen zwei Körpern mit unterschiedlichem Spannungspotenzial ein plötzlicher Ausgleich der Ladung stattfindet. Sie kann besonders bei elektronischen Komponenten aber auch in vielen anderen Herstellungs- und Produktionsprozessen zu Schäden führen. ESD-sichere Materialien können helfen, diese zu verhindern.
Mehr Informationen zu ESD und ESD-sicheren Materialien speziell im 3D Druck finden Sie in unserer Wissensdatenbank.

F

Für das Färben von 3D Druck Bauteilen wird Textilfarbe verwendet, welche oberflächig in die Bauteile eindringt.
Erfahren Sie, welche weiteren Möglichkeiten zur Oberflächennachbearbeitung von 3D Druck Bauteilen es gibt.

Für Bauteile, die hohe mechanische Anforderungen erfüllen müssen, besteht die Möglichkeit, diese aus faserverstärkten Kunststoffen zu fertigen. Diese Kunststoffe enthalten einen zusätzlichen Füllanteil an meist Carbon- oder Glasfasern und zeichnen sich dadurch durch sehr gute mechanische Eigenschaften aus.
In unserem Blog erfahren Sie mehr über unsere faserverstärkten Filamente für das FDM Verfahren.

Ziel, möglichst viele technische Funktionen mit möglichst wenigen Bauteilen abzudecken.

3D Druck Verfahren, bei dem ein Bauteil Schicht für Schicht aus geschmolzenem Kunststoff oder Metall aufgebaut wird.
Mehr über dieses Verfahren erfahren Sie auf unserer Technologieseite.

G

siehe Additive Fertigung

Iterativer Prozess, bei welchem eine spezielle Software eingesetzt wird, um optimierte Bauteile zu erhalten. Ausgangspunkt sind dabei grundlegende Informationen, wie beispielsweise Einschränkungen, Anforderungen, Materialien und Fertigungsmethoden, mit welchen die Software dann eine Reihe verschiedener Designs generiert.
Generatives Design macht es möglich, äußerst innovative Designoptionen zu schaffen und kann zu deutlichen Material- und Kosteneinsprungen verhelfen.

Durch die große Designfreiheit der Additiven Fertigung lassen sich Gitterstrukturen bei 3D Druck Bauteilen problemlos umsetzen. Sie können eingesetzt werden, um Bauteile leichter und zugleich stabiler, widerstandsfähiger, flexibler oder belastbarer zu machen. Durch die Verwendung von Gitterstrukturen können außerdem Material und Gewicht eingespart werden.

Veredelungsmethode für MJF und SLS Bauteile, um glatte und homogene Oberflächen und abgerundete Kanten zu erhalten. Dazu werden die Bauteile in einen Vibrationstrog mit Schleifsteinen gegeben, wodurch gleichmäßiger Abrieb erzeugt wird.
Erfahren Sie, welche weiteren Möglichkeiten zur Oberflächennachbearbeitung von 3D Druck Bauteilen es gibt.

H

3D Druck Verfahren, bei dem das in Pulverform vorliegende Ausgangsmaterial mit zwei Bindeflüssigkeiten (Agents) und zwei Energiequellen zu einem Bauteil verschmolzen wird.
Das Verfahren gilt als das aktuell schnellste und wirtschaftlichste 3D Druck Verfahren und eignet sich besonders für die Herstellung hochwertiger Prototypen, Funktionsteilen und Kleinserien.
Mehr Informationen zum Verfahren finden Sie auf unserer Technologieseite.

L

3D Druck Bauteile können, nach Entfernung ggf. sichtbarer Baustufen und einer Grundierung mit zwei bis drei Deckschichten, lackiert werden. So können hochwertige Flächen an Sichtbauteilen realisiert werden.
Erfahren Sie, welche weiteren Möglichkeiten zur Oberflächennachbearbeitung von 3D Druck Bauteilen es gibt.

N

Verschachtelung mehrerer Bauteile, sodass der kleinste umschließende Quader minimiert wird.

S

Pulverbasiertes 3D Druck Verfahren, bei dem die einzelnen Pulverschichten des Ausgangsmaterials durch einen Laser zum fertigen Bauteil verschmolzen werden.
Mehr über SLS erfahren Sie auf unserer Technologieseite.

Urformendes Fertigungsverfahren, das in der Regel als Massenproduktionsverfahren eingesetzt wird. Die Bauteile werden beim Spritzgießen gefertigt, indem eine Gussform mit geschmolzenem Material befüllt wird, welches anschließend abkühlt und aushärtet. Als Materialien können dabei Metall, Glas, Elastomere sowie thermoplastische und duroplastische Polymere verwendet werden.
In unserer Wissensdatenbank finden Sie einen Vergleich zwischen Spitzgießen und 3D Druck.

Dateiformat, das 1987 eingeführt wurde und als aktueller Industriestandard in der Additiven Fertigung gilt. Das Format speichert die Oberflächen eines 3D Modells in Form von Tesselierungen. Das heißt, die Oberfläche des Modells wird durch zahlreiche Dreiecke, die das Modell bedecken, kodiert.

Die subtraktive Fertigung gilt als konventionelle Methode der Bauteilherstellung. Ausgangspunkt sind dabei meist quaderförmige oder runde Blöcke aus Metall oder Kunststoff, aus denen, durch die kontrollierte Entfernung von Material, ein Formkörper hergestellt wird. Dies geschieht durch Bearbeitungsprozesse wie Drehen, Fräsen, Schleifen oder Bohren, welche per Hand oder durch eine numerische Steuerung (Computer Numerical Control, CNC) durgeführt wird.

Erfahren Sie welche Unterschiede es zwischen Subtraktiver und Additiver Fertigung gibt.

Notwendig bei Überhängen, d.h. wenn aufzubringende Schichten die Vorangegangenen überragen und sich ein Winkel einstellt, um ein Absacken des Materials zu verhindern. Technologiebedingt werden Stützstrukturen vor allem bei der Schmelzschichtung (FDM) benötigt und müssen nach dem Druck händisch entfernt werden. Bei pulverbettbasierten Verfahren dient hingegen das nicht gehärtete Pulver als Unterstützung, weshalb bei diesen auch eine größere Designfreiheit gegeben ist.

T

Kunststoffe, die sich durch Wärmezufuhr einfach verformen lassen. Dieser Vorgang ist reversibel, d.h. durch Abkühlen und Wiedererwärmung bis in den schmelzflüssigen Zustand, kann das Material beliebig oft plastisch verformt werden.

Computergestützte Methode zur Optimierung der Bauteilgeometrie. Dabei kommen intelligente Algorithmen zum Einsatz und verschiedene Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die Krafteinwirkungen auf das Bauteil, werden vorgegeben. So entstehen spezielle Strukturen, die jeweils für einen bestimmten Anwendungsfall, wie z.B. extremen Leichtbau, optimiert sind.

V

Indem hochwertiges Strahlgut auf die Oberfläche des 3D Druck Bauteils geschossen wird, wird diese verdichtet und erhält eine leicht samtige und geglättete Haptik. Außerdem wird so eine höhere Kratzfestigkeit im Vergleich zu nicht geglätteten Oberflächen erreicht.
Erfahren Sie, welche weiteren Möglichkeiten zur Oberflächennachbearbeitung von 3D Druck Bauteilen es gibt.

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