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Das MJF Verfahren von HP ist ein pulverbasiertes 3D Druck Verfahren, welches als Ausgangsmaterial meist PA12 nutzt. Diese 3D Druck Technologie hat in den letzten Jahren den gesamten 3D-Druck Markt revolutioniert. Das Verfahren eignet sich dabei hervorragend, um funktionale Prototypen sowie Kleinserien bis weit über 2000 Stk. wirtschaftlich herzustellen. Weiter stellt es sogar für hochindividualisierte Produkte in Großserie das perfekte Herstellungsverfahren dar. 

 

Im Gegensatz zum selektiven Lasersintern (SLS) kann man mit dem Multi Jet Fusion Verfahren von HP festere Bauteile mit einer höheren Genauigkeit in einem signifikant schnellerem Prozess herstellen. Dadurch sind die Bauteilkosten gleich oder sogar niedriger als beim SLS Verfahren. Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Verfahrens ist die 100%ige Dichtheit der Bauteile.

 

 

Kurzübersicht:

  • Unser max. Bauraum: 380 x 284 x 380 mm
  • Produktionszeit: ca. 3 Werktage
  • Kosten: mittel
  • Bauteilqualität: hoch

 

Typische Anwendungen:

  • Funktionale Prototypen
  • Kleinserien
  • Gehäuseteile
  • Hochindividualisierte Klein- & Großserien
  • Komplexe Bauteile
  • Dichte Bauteile
  • uvm.

 

Beispielbilder von HP und Partner:

Gehäuseteile mit dem HP MJF Verfahren herstellen
HP Multi Jet Fusion Prototypen
Funktionsintegration mit dem HP Multi Jet Fusion Verfahren
Robuste Vorrichtungen durch das HP MJF Verfahren
Funktionstest mit Bauteilen aus dem HP 3D Drucker
Individuelle Kleinteile mit dem HP MJF Verfahren
Komplexe Geometrien und Spezialbauteile mit dem HP MJF Verfahren
Druckdichte Bauteile mit dem HP 3D Druck Verfahren herstellen
Flexible Bauteile aus PA12
Topologieoptimierung von additiv gefertigte Bauteile
Iterative Produktentwicklung mit dem HP MJF Verfahren
Luftkanäle aus PA12 im HP Verfahren herstellen
Individuelle End-Use-Parts günstig mit dem HP Multi Jet Fusion Verfahren
Robuste Gehäuse und Prototypen

 

Das Verfahren:

 

Zu Beginn wird eine dünne Schicht feines PA12 Pulver auf die Bauplatform aufgetragen. Wie im folgenden Video zu sehen, wird von hinten nach vorne und von vorne nach hinten das Pulver aufgetragen. Als nächster Schritt überfährt der Druckschlitten von rechts nach links die vorbereitete Pulverschicht. Im Druckschlitten sind zum einen die HP Thermo-Inkjet-Druckköpfe sowie zwei Energiequellen angeordnet. Dabei wärmt die führende Energiequelle die aufgetragene Pulverschicht vor, um eine perfekte Temperaturkontrolle für jede Schicht gewährleisten zu können. Die Temperatur der Druckschicht wird dabei an über 900 Messpunkten über den gesamten Arbeitsbereich gemessen und kontrolliert. Direkt nach dem Energieeintrag werden über die Druckköpfe zwei verschiedene sog. Agents aufgetragen, um die jeweiligen Bauteilschichten auf das Pulver zu drucken.

 

Im eigentlichen Druckprozess wird der Fusing Agent (schwarz) dazu verwendet um die Bereiche zu markieren, welche später zu einem festen Bauteil verschmolzen werden sollen. Der zweite sog. Detailing Agent (transparent) wird an den Rändern der Bauteile aufgetragen, um den Verschmelzvorgang an den Kanten abzuschwächen. Dadurch können eine sehr hohe Genauigkeit sowie scharfe Kanten und glatte Oberflächen erzielt werden. Nach dem Aufdruck der Agents bringt die zweite Energiequelle im Druckschlitten erneut Wärme auf die Druckschicht. Aufgrund der physikalischen Gegebenheit, dass eine schwarze Fläche Licht (Energie) stärker absorbiert als eine weiße, wird das Pulver nur an den mit dem schwarzen Fusing Agent bedruckten Bereichen verschmolzen. Dieser Vorgang wird nun Schicht für Schicht wiederholt, bis die finale Bauteilhöhe erreicht wird. In nachfolgender Abbildung werden die einzelnen Prozessschritte nochmals bildlich dargestellt.

 

Wie eingangs schon erwähnt hat HP mit dem Multi Jet Fusion Verfahren den 3D Druck revolutioniert. Hiermit konnte ein sehr großer Schritt in Richtung einer additiven Serienfertigung gegangen werden. Dsbei ist nicht nur der Druckprozess revolutionär. Auch wurden alle manuellen Tätigkeiten standardisiert und so optimiert, dass eine durchgängige Produktion mit minimaler Fehleranfälligkeit möglich ist. So wird die Pulveraufbereitung, das Recycling und das Befüllen der Druckeinheiten durch die HP Jet Fusion Processing Station übernommen.

Im folgenden Video wird der bereits beschriebene 3D Druck Prozess sowie die einzelnen Systemkomponenten der HP Jet Fusion Technologie nochmals genauer erklärt:

 

 

Finishing und Nachbearbeitung:

Bauteile, welche im HP Multi Jet Fusion Verfahren hergestellt wurden, sind grau. Die Bauteile können im Anschluss problemlos mit einer Textilfarbe, welche ins Bauteil eindringt, eingefärbt werden. Im Gegensatz zum SLS Verfahren, bei dem die Bauteile meist weiß sind, können die HP MJF nur in dunkler bis schwarzer Farbe eingefärbt werden. Diese weiteren Nachbearbeitungsschritte bieten wir an:

  • Infiltrierung
  • Verdichtstrahlen
  • Färben
  • Oberflächenglättung
  • Schutzlackierung

 

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