Ausführliche Fachberatung

Unkomplizierte Lieferung

Top Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Schmelzschichtung, eher bekannt unter den englischen Bezeichnungen Fused Deposition Modelling (FDM) bzw. Fused Filament Fabrication (FFF), wurde bereits in den 1980er Jahren erfunden und bildet zusammen mit der Stereolithografie eines der ältesten 3D Druck Verfahren. Vor allem die breite Materialvielfalt macht diese Technologie zu einem sehr beliebten Verfahren wenn es um die Herstellung früher Prototypen geht. Darüber hinaus kann bei großen und voluminösen Bauteilen ein entscheidender Kostenvorteil gegenüber pulverbettbasierter Verfahren (SLS, HP MJF) erreicht werden. Im Gegenzug muss man jedoch Abstriche bei der Oberflächenqualität machen, denn die Schichten sind bei diesem 3D Druck Verfahren deutlich sichtbar.

 

Kurzübersicht:

  • Unser aktuell größter Bauraum: 1000 x 800 x 600 mm
  • Produktionszeit: ab 1 Werktag
  • Kosten: niedrig
  • Bauteilqualität: mittel

 

Verfügbare Materialien:

Sollte Ihr gewünschtes Material nicht aufgeführt sein, so kontaktieren Sie uns einfach. Wir sind in der Materialauswahl sehr flexibel!

  • ASA / ABS
  • TPU (A85/A98/D58)
  • PC
  • PETG
  • PLA
  • ULTEM 1010 / 9085
  • PEEK, uvm.

 

 

Typische Anwendungen:

  • Funktionale Prototypen
  • Vorrichtungen & Fertigungshilfen
  • Voluminöse Bauteile
  • Hochfeste und temperaturbeständige Bauteile
  • Kleinserien

 

 

Das Verfahren:

Scott Crump, der Erfinder dieser Technologie, wollte in den 1980er mit einer Heißklebepistole ein Spielzeug für seine Tochter erstellen. Dabei nutze er dasselbe Prinzip wie im heutigen FDM Verfahren. Die Klebestäbe bildeten damals das stetig ausgebrachte Material, welches mithilfe des Hebelmechanismus in der Pistole, durch eine heiße Düse verflüssigt und gedrückt wurde. Das Spielzeug für seine Tochter konnte er mit dieser Technik additiv Schicht um Schicht erstellen.

 

 

Heutige FDM Drucker folgen noch immer diesem Prinzip. Ein auf Spulen aufgewickeltes Kunststofffilament (im Bild blau dargestellt) bildet beim FDM Verfahren die Grundlage. Dabei wird das Filament über ein Vorschubsystem zum sog. Hotend, welches sich im Druckkopf befindet, geleitet. Hier wird das Material durch die hohen Temperaturen innerhalb des Hotends aufgeschmolzen. Durch den anhaltenden Materialvorschub wird der nun zähe Kunststoff in zu einer festen Rate aus der Nozzle (Düse) gedrückt. Der gesamte Druckkopf, inkl. Vorschub, Hotend und Nozzle, kann über zwei Achsen (x und y) in der Ebene bewegt werden. Dadurch kann ein zuvor in Schichten unterteiltes Modell, für die jeweilige Bauteilschicht abgefahren werden. Nach jeder gedruckten Schicht wird die Bauplattform (Druckplatte) entsprechend der jeweiligen Schichthöhe in z-Richtung abgesenkt. Dieser Prozess wird bis zum Erreichen der finalen Bauteilhöhe wiederholt. Im nachfolgenden Video wird dieser Vorgang im Zeitraffer dargestellt. Dabei wird von einem unserem Maschinenhersteller auch kurz auf die Kosten- und Zeitvorteile für die Erstellung 3D gedruckter Vorrichtungen eingegangen.

 

 

BRAUCHEN SIE HILFE BEI DER AUSWAHL?

Kein Problem! Kontaktieren Sie uns direkt, wir helfen Ihnen sicher weiter:

 

+49 (0) 941 4629-6390

 

info@3dbavaria.com

 

Gerne können Sie uns ihre Bauteile auch direkt an die o.g. Mail senden oder in unserem Kontaktformular hochladen: 


Kontaktformular